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Wenn EGFRI in Kombination mit einer Radio- (z.B. bei Kopf-Hals- oder Zervixkarzinomen) oder Chemotherapie angewendet werden, ergeben sich für das Nebenwirkungsmanagement keine Änderungen, da die gegenwärtig empfohlenen Behandlungsmaßnahmen mit einer Strahlen- oder Chemotherapie nicht interferieren.1,2,3

Interessanterweise führt Bestrahlung zu einer Hochregulation der EGFR-Expression in der nicht bestrahlten Haut2, und in Tumormodellen wurde eine Synergie zwischen EGFRI und Radiotherapie beschrieben.4 Hautareale, die zuvor einer Strahlenbehandlung unterzogen wurden, bleiben bei Auftreten von akneiformem Ausschlag jedoch typischerweise ausgespart.5 Im Gegensatz dazu scheint eine gleichzeitige Cetuximab- und Radiotherapie die Häufigkeit von schwerer Strahlendermatitis zu erhöhen.6

Allgemeine Empfehlungen: Wenn sich das Bestrahlungsfeld und der von Ausschlag betroffene Bereich nicht überlappen, sollten beide Areale spezifisch entsprechend der Art der Hautreaktion behandelt werden, und es gelten die allgemeinen Empfehlungen für die Versorgung bestrahlter Haut2 beziehungsweise von akneiformem Ausschlag betroffener Haut7. Da die derzeit empfohlenen Behandlungsmaßnahmen für EGFRI-bedingte Hautreaktionen (topisches Metronidazol und orale Tetracycline) mit einer Radiotherapie nicht interferieren, bleibt das Nebenwirkungsmanagement unverändert, wenn EGFRI in Kombination mit Bestrahlung angewendet werden.2 Gleiches gilt für die Behandlung von Strahlendermatitis bei kombinierter Radio- und EGFRI-Therapie.2

Literatur

1Segaert S et al. Eur J Cancer 2009; 45(Suppl 1): 295-308.
2Bernier J et al. Ann Oncol 2008; 19: 142-149.
3Jatoi A et al. Cancer 2008; 113: 847-853.
4Bonner JA et al. J Clin Oncol 2000; 18: 47S-53S.
5Mitra SS & Simcock R. J Clin Oncol 2006; 24: e28-e29.
6Tejwani A et al. Cancer 2009; 115: 1286-1299.
7Segaert S. Targeted Oncol 2008; 3: 245-251.

Seite zuletzt im Jahr 2009 aktualisiert.

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